Alles hat einen Anfang

Nach einer 22-stündigen Reise von Ulm nach Santiago de Chile bin ich endlich bei meiner Gastfamilie angekommen, welche mich herzlich begrüßte. Viel habe ich am ersten Tag nicht mehr gemacht, nur ausgepackt, ein super leckeres Abendessen gefuttert und dann "schon" um 20 Uhr örtlicher Zeit ins Bett, welches mich ebenfalls herzlich begrüßte... jedenfalls kam es mir definitiv so vor!


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Das erste Wochenende

Meine Gastmutter führte mich am ersten Wochenende etwas durch die Stadt, zeigte mir die wichtigsten Geschäfte und Metro-Stationen.

 

Im ersten Bild kann man das Costanera Center sehen, welches das höchste Gebäude Südamerikas ist und in unserem Stadtviertel - Providencia - steht. Anschließend ging es ganz in den Osten Santiagos, wo wir den Anden schon recht nahe waren (Bilder 2-3).


Bilder 4-8 zeigen den Ausflug auf den Sant Christobal, einem Hügel mitten in der Stadt,

mit der Marienstatue auf der Spitze. Von dort hat man eine geniale Aussicht auf fast die gesamte 7-Mio-Metropole!

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El Morado & Viña del Mar

Die ersten drei Bilder zeigen den El Morado (5050m), seinen Gletscher und die prächtige Umgebung

des Naturreservates El Morado Monumento Natural.

 

Darunter die Bilder des Strandausfluges. Genau, am Samstag nach Osten hoch in die Berge

und am Sonntag nach Westen runter zum Pazifischen Ozean!

Da waren wir in der Küstenstadt Viña del Mar.

 

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Tod & Poesie

Cementerio General

Ein recht unheimlicher Ort in Santiago, wo ca. 2 Millionen Gräber die Toten der Stadt beherbergen. Je nachdem wieviel Geld man für die "Miete" eines Grabes hat, kommt man in ein normales (links) oder in ein eigenes Mausoleum (Mitte-Rechts).

 

Isla Negra - Haus des Dichters und Nobelpreisträgers Pablo Neruda

Ein sehr interessantes Gebäude, nur eben auch sehr vollgestellt mit allem Möglich Kram, vor allem Gallionsfiguren von Schiffen. Diese sammelte Pablo Nerudo ausgesprochen gerne.Er bekam den Nobelpreis für seine Poesien und ist

somit der 2. Chilene (nach Gabriela Mistral) der eine solche Anerkennung bekam.

(Bilder: Das Haus - Speisezimmer - Sein Wahrzeichen)

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Valparaíso

Die Küstenstadt hat etwas ganz spezielles.

Überall sind die Mauern, Treppen oder gar Eingangstore und Straßen bemalt. Das gibt dieser Stadt einen gewissen Hippie-Klatsch, auch wenn die Anwohner nicht dieser Meinung sind (3. Bild: "Wir sind keine Hippies, wir sind die Glücklichen").

Die beiden linken Bilder zeigen die Aussicht auf der Terasse unseres Hostels, dass unten in der Mitte unser Zimmer.

 

Schattenseite: Überall war leider Dreck und Müll zu finden.

Es stank teilweise ganz erheblich. Da hat der eine Tag in der Stadt auch vollkommen gereicht.

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Pichilemu - Surfers Paradise in Chile

Die Möglichkeit mal Surfen zu können lockte mich nach Pichilemu.

Am Tag der Ankunft im Hostel Surf Eat Sleep (1) bekamen wir vom Betreiber interessante Infos: "Geht heute Abend zum Punta de Lobos (Platz/Punkt der Wölfe), dort habt ihr einen genialen Sonnenuntergang und könnt Profis beim Surfen zuschauen". Gesagt, getan. Die Bilder 3-6 beweisen es, dass es sich gelohnt hat.

 

Am zweiten Tag machten wir uns auf zum hiesigen Strand (2) um einen Surfunterricht zu absolvieren. Zum Glück bekamen wir einen Ganz-Körper-Neoprenanzug, ansonsten wäre es bei den knapp 15°C Wassertemperatur recht schnell frisch geworden.

Nach einer halben Stunde aufwärmen und Technik-Übungen ging es ins Wasser. Also die erste halbe Stunde war ganz schön deprimierend... und dann gab man mir ein Anfängerbrett! Dieses war etwas breiter und somit stabiler. Und plötzlich funktionierte es schon recht gut :-)

Nach 2h waren wir dann auch erschöpft und machten uns nach einer heißen Dusche auf den Heimweg.

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Parque Natural Aguas de Ramón

Mal wieder unterwegs in den Bergen. Dieses mal heißt unser Ziel Salto de Apoguindo - Apoguindo Wasserfall.

Wir wussten, es wird eine Wanderung von 18km und gut 7h Marschzeit... was wir nicht erwarteten, dass es ständig recht steil auf und ab ging! Wir haben es dann zwar in 8h geschafft, waren danach aber recht platt. Ich muss schon sagen, ich bin zwar schon viel gewandert, aber so anstrengend wie diese Wanderung war bislang noch keine für mich. Ich hatte 4 Tage Muskelkater, geschickter Weise in den Beinen, welche man unter normalen Umständen täglich braucht...

... aber es hat sich gelohnt und man ist ein bisschen stolz, es geschafft zu haben!

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Kultur & Kulinarik

Dieses Mal besuchte ich zwei Feste des Schmauses: ñam santiago und Las Pipas de Einstein.

Das erstere fand mitten in Santiago auf dem Hügel Santa Lucia statt, wo es viele Köstlichkeiten Chiles zu kaufen und vor allem: zu probieren gab. Auf den Bildern seht ihr mich neben dem Werbeplakat, eine Mapuche in traditioneller Kleidung, verschiedene Sorten von Papas - Kartoffeln und einen Blick über die Meute hungriger und schaulustiger Besucher.

 

Bei dem zweiten Fest handelte es sich um ein eher bürgerliches Fest des Weines. Dort wurde geschmaust, getanzt und getrunken.

Ich selbst habe dort ebenfalls den Weiswein probiert, welcher auf traditionelle Weise hergestellt wurde. Dieser schmeckte mir ausgesprochen gut, da er sehr fruchtig und süß war. Ebenfalls probierte ich Chicha, was eine Art Traubenmost darstellt und ebenfalls sehr fruchtig und süß schmeckte. Unterschätzen darf man beide nicht. Der Wein wies 16 und der der Most 8 % Alkoholgehalt auf.

Die Bilder zeigen das Werbeplakat, verschiedene Maissorten, eine Nudelsuppe der Mapuche und ein älteres Bauernpaar tanzend auf Weinreben auf einem riesigen Fass mitten in der Menschenmenge. War sehr unterhaltsam mit anzusehen.

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Temuco und Umgebung

1. Tag des 3-Tägigen-Ausfluges

Wir hatten am ersten Tag eine recht hohe Luftfeuchtigkeit... es regnete...

Nichts desto Trotz sind wir zum Parque Nacional Conguillio aufgebrochen, den wir dann zwar nicht durchwandert, aber durchfahren haben (Bild1). War auch recht nett und vor allem abenteuerlich: sind fast durch den ganzen Park gekommen und da lag er, der Baum mitten auf der Straße! Zum Glück waren da bereits noch andere Mitmenschen und durch gemeinsamen anpacken haben wir den Baum soweit auf die Seite gedrückt, dass man nebenan vorbei konnte (Bild4).  Auf den Bildern 2 und 3 könnt ihr Chilenische Araukarien erkennen, erst die ausge-wachsenen und dann junge, mit Flechten bewachsene, Exemplare, welche typisch für Chile sind.


Die zweite Bilderreihe zeigt mich begossen auf einem Lavafeld stehend, welches sich über ein weites Areal streckte (Bild 5-6). Das 7. Bild zeigt einen See neben diesem Fled mit abgestorbenen Bäumen darin, recht gruslig. Und zum Schluss unser treues Mietautolein.

1. Tag am Abend

Nachdem wir alle recht nass und durchgefroren waren, entschlossen wir uns einstimmig für eine Heiße Quelle. Somit machten wir uns auf den Weg zu den Thermas Geometricas (1. Bilderreihe). Diese erstreckten sich 450 Meter tief in eine Schlucht. In den dort 24 warmen, leider auch leicht nach Schwefel = Faule Eier riechenden angebrachten geometrischen Becken (-> Name) mit Temperaturen von 36 - 42 °C wärmten wir uns für gut 2 Stunden auf. Kurz bevor wir raus mussten hatte es noch als Abschluss des Tages gehagelt. Um dem zu entfliehen saßen wir wie Schildkröten im Wasser, den Kopf nur von der Nase aufwärts draußen haltend.


Das 5. Bild zeigt links Boote, rechts die Stadt Villarica und hinten das rote... naja, das ist das Leuchten der Lava in den Wolken..

der Vulcán Villarica war gerade etwas aktiv, aber nicht sooo gefährlich.Man konnte ihn nur nicht besteigen.

Das nächste Biild zeigt die Rote Glut nochmal etwas deutlicher.

Und zu guter Letzt: Die Schwarzwälder Kirschtorte, welche als Geburtstagstorte diente und recht gut schmeckte (habe reingefeiert).

2. Tag

Der zweite Tag, der zweite Mai, mein Geburtstag --> schönes Wetter :-)

Wir machten uns auf zum Lago Carburgua (Bild 1), welches sehr klares Wasser aufwies sowie einige lebende Muscheln in Strandnähe zu erspähen waren (Bild 2). Danach ging es zu den Los Ojos del Carburgua - Die Augen des Carbugua - ein wirklich sehr schönes Fleckchen mit tiefblauen Wasser und malerischen Wasserfällen (Bilder 3-4).


Am späten Nachmittag machten wir uns dann zum See an Pucón auf, wo wir noch etwas entspannten (Bilder 5-6).

Während der Heimfahrt entschlossen wir uns noch einen Blick auf den Vulcán Villarica zu riskieren... leider war seine Spitze wegs vieler Wolken nicht zu sehen. Daher noch das letzte Bild mit rauchender Spitze von einem Freund, der mal an einem besseren Tag hier war.

3. Tag

Am unserem letzten Tag wollten wir dann doch wenigstens einmal gewandert haben und fuhren somit zum Reserva Nacional Malalcahuello. Dort fanden wir dann auch noch einen netten und kleinen Wanderpfad, welcher vorbei an der herbstlichen Szene mit Araukarien und anderen Bäumen in bunter Tracht vorbei leitete (Bilder 1-3). Nummer 4 zeigt einen Ausblick auf das dortige Ski-Gebiet, wobei es zur Zeit weniger Schnee wie sonst haben soll.


Bild 5 lässt schön die Schneegrenze erkennen, zuwelcher wir uns auch hochgewagt hatten (Bilder 6-7).

Das letze Bild zeigt unseren kurzen Ausflug in Richtung Ski-Gebiet.

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Fantasialandia

Zum Anlass meines Geburtstages sind wir ins Fantasialandia gegangen. Ein super Tag!

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Reserva Nacional Río Clarillo

Ein kurzer, aber schöner Ausflug zum Reserva Nacional Río Clarillo, welcher im Süd-Osten von Santiago lag und gut per Metro und Bus zu erreichen war. Tolle Landschaft, ein klarer Fluß und alles recht leicht zu bewandern.

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Der Süden bis Puerto Montt

1. Tag des 5-Tägigen Ausfluges

Am ersten Tag stand die Stadt Valdivia an.

Dort spazierten wir etwas am Fluss entlang, besuchten den hiesigen Fischmarkt und probierten alle Biersorten der Brauerei Kunstmann, welche von Deutschen Aussiedlern auf die Beine gestellt wurde. Die Bilder zeigen einen der von den Spaniern übrig gebliebenen Wachtürme, die Skyline der Stadt von der Isla Teja inklusive eines Seelöwen von der anderen Seite des Flussufers, eine schwimmende Bar der Brauerei Kunstmann inklusiver Solarboote sowie zum Schluss ein Blick in den Markt.

 

Am Nachmittag ging es dann zur Cerveceria Kunstmann (Brauerei), wo wir uns durch alle Biersorten durchprobierten (Bild 8).

2. Tag

Heute war der Tag etwas regnerischer, als wir in den Parque Nacional Puyehue gingen. Glück hatten wir daher, dass wir nur sehr kurze Wanderwege hatten (~1h) und es währendessen kaum regnete. Zu sehen waren mehrere imposante Wasserfälle und jede Menge schöner Pilze (Bild 4). Das letzte Foto zeigt das Ziel unseres letzten Wanderpfades, welcher gleichzeitg der anstrengendste war und zur Belohnung war die Aussicht recht bescheiden...

(Link zum Wandergebiet, Camping "Etnoturismo Anticura")

3. Tag

An diesem schönen Samstag machten wir uns auf, um den Vulkan Casa Blanca zu erkundigen. Es war zwar morgens noch recht frisch und es lag überall Schnee, aber der fast klare Himmel spendete wohlig warme Sonnenstrahlen. Auf dem 2. Bild kann man unseren Wanderpfad sehen, gefolgt von einem aufgerschrecktem Kaninchen und einer näheren Aufnahme des dortigen Vulkangesteins.


Die zweite Spalte zeigt meinen leckeren Apfel mit dem Vulkan inklusiver Wolkenhaube im Hintergrund.

Mittig ein ca. 300° Panoramaaufnahme und zum Schluss der Krater, welcher dort besichtig werden konnte.

4. Tag

Morgens bei dem herrlichen Wetter zum Lago Llanquihue, an welchem Puerto Varas lag. Dort mit dem Vulkan Osorno im Hintergrund noch schnell ein paar Fotos geschossen und auf ging es zum Río Petrohué, wo wir die Stromschnellen bestaunten (Bild 2) und diesen Fluss bis zum Lago Todos Los Santos entlang fuhren. Von dort konnte man nochmals super den Vulkan Osorno sehen (Bild 3).


Anschließend folgten wir dem dem Río Petrohué bis nach Ralún, wo wir eine geniale Aussicht auf das Flussdelta hatten (Bild 5). Bevor es zurück ging fuhren wir noch runter bis nach Pargua, von wo aus man mit der Fähre nach Chiloé übersetzten könnte. Wir schauten uns nur die Insel von der Fähre an. Vorbei kamen wir während dessen an Puerto Montt.

Am Abend waren wir dann noch etwas in Puerto Varas unterwegs, um uns die Gegend anzuschauen (letzten drei Bilder).

5. Tag

Am letzten Tag machten wir uns wieder auf Richtung Norden inklusive eines Abstechers ans Meer nach Bahía Mansa, welches westlich von von Osorno liegt. Hier gab es glückliche Kühe auf der Straße und am Strand, wo wie ebenfalls halt machten. Bild 3 zeigt ein kleines Touristen-Dörfchen in der Gegend und das 4. die Statue einer Huilliche, dem indigenen Volk in Chile, welches zur Gruppe der Mapuche-Indianer gehört. In der zweiten Reihe kann man eine alte Dampfmaschine im Betrieb sehen, danach einen seltsamen Aussichtspunkt, das Meer und zum Schluss nochmals den Vulkan Osorno von der Stadt Osorno sehen.

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Kurzurlaub Santa Cruz

Von unserem Stadtteil gab es ein klasse Angebot: 2 Tage Kurzurlaub nach Santa Cruz inklusive Hotel, Eintritte, Essen und Transport für unschlagbare € 35,-! DA musste ich einfach mit!

Die erste Bilderreihe zeigt Bilder vom Hotel: Zimmer, Aussicht vom Balkon sowie ein Weinzimmer (Santa Cruz ist ein berühmtes Weinanbau-gebiet hier in Chile) mit dem Spruch: Me gusta el Vino porque el Vino es Bueno - Ich mag den Wein da der Wein gut ist.


Die Zweite zeigt Bilder aus dem Museo Histórico de Colchagua, einem recht großen Museum mit verschiedensten Dingen von der Steinzeit bis zur Moderne. Das erste Bild zeigt eine antique Popcorn-Maschine, gefolgt von verschiedenen Trinkflaschen,

zwei goldenen Figueren und einem König der Inka.


In der letzen Reihe sieht man eine schöne Aussicht auf das hiesige Weinanbaugebiet in dem lustigen Örtchen Lolol, gefolgt von Bildern der Kuluraustellung auf diesem Hügel, von wo aus das erste Foto getätigt worden ist. Es wird ein Sonnentor sowie zwei Kulturgegenstände der Bewohner (Rapa Nui) der Osterinseln.

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Chile und Klemptnertätigkeiten

Habe meiner Gastfamilie geholfen, im Hauptbadezimmer Fliesen zu verlegen und die Abwasserleitung zu wechseln. Im Zweiten reißten wir die gesamte Dusche raus, da diese undicht war und wechselten nebenbei den Hahn für die Kaltwasserzuleitung in diesem Bad. Habe mich auf ein paar Dinge in Chile gefasst gemacht, aber das ich bei Klemptnerarbeiten aushelfen werde hatte ich nicht erwartet.

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Argentinien - Mendoza

In meiner ersten freien Woche nach dem 5-Monatigen Praktikum machte ich mich auf nach Mendoza in Argentinien.

Das erste Bild zeigt den Bergpass, welcher von Santiago aus nach Mendoza durch die Anden fuehrte. Der Grenzuebergang ist im zweiten Bild zu sehen.

In Mendoza gibt es recht viele Parks, wobei der groesste im Zentrum zu finden ist - Plaza Independencia (Bild 3).


In de zweiten Reihe sieht man das Bewaessrungssystem der vielen Baeume in Mendoza und im Bild daneben bin ich auf dem Buergergebaeude, von wo aus man eine schoene Aussicht auf die ganze Stadt hat.

Die letzten zwei Bilder zeigen Ausschnitte meiner Wanderung.

Paragliding

Da die geplante Fahrrad-Tour aufgrund zu vielen Eises auf den Wegen nicht klappte, machte ich einfach das hier. Im zweiten Bild koennt ihr Mendoza aus der Luft sehen, im dritten den Startort und im vierten meinen Schatten ;-)

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